Werkstattgespräch: Gertrude Rodda/Eisenmann. Eine (vergessene) Radsport-Pionierin und Motorsport-Star
29. Juli 2026, 19.00 Uhr, St. Pauli-Archiv, Eintritt frei
Gertrude Rodda (ab 1901 Eisenmann) ist eine weithin vergessene Sportpionierin. Zu Unrecht: Die junge Engländerin kam Mitte der 1890er Jahre nach Hamburg und machte sich mit weiten Radreisen („Wie
man heutzutage nach Rom reist“) und mit der Teilnahme an langen Radrennen einen Namen. Nach 1900 wechselte sie in den Motorsport und fuhr Motorrad- und Autorennen. Sie sprengte damit die engen
Geschlechterrollen zur Zeit des Kaiserreichs.
In dem Werkstattgespräch im St. Pauli-Archiv stelle ich die Ergebnisse meiner Recherchen vor und präsentiere die beiden Hefte „Gertrude
Rodda/Eisenmann“ und „Wie man heutzutage nach Rom reist“. Nicht zuletzt, wird die ungewöhnliche Biografie Gertrude
Rodda/Eisenmanns in die hamburgische und allgemeine Sportgeschichte eingeordnet.
